Bund der Steuerzahler Sachsen-Anhalt e.V. - Mitgliederportrait

Mitglieder aktuell

01.04.2010

10 Jahre im BdSt LB 10 2009: Zolldeklarant Ingo Gottstein

Ein Dienstleister für Zollbeteiligte

Aschersleben. Ein serbischer LKW-Fahrer klopft bei Ingo Gottstein an. Er benötigt für seine Fracht eine spezielle Zollerklärung. Relativ schnell macht der Mann mit dem etwas außergewöhnlichem Beruf, der Zolldeklarant, die Papiere fertig, damit das riesige Fahrzeug auf dem Hof vom Zoll zügig geprüft und zur Entladung am Zielort freigegeben werden kann. In diesem Falle sind es Rohstoffe für das Serumwerk in Bernburg. Zoll und Zolldeklarant haben ihren Sitz im gleichen Gebäude. „Unsere Zusammenarbeit ist gut. Das wirkt sich für die Spediteure und ihre Fahrer vorteilhaft aus“, kommentiert er seine nicht alltägliche Arbeit. Mehr dazu
01.12.2009

10 Jahre im BdSt LB 12 2009: Diplom-Restaurator Andreas Gawlik

Das Marmorpapier kommt aus Wien

Niemberg. Seine Werkstatt liegt am „Ende der Welt“, wenn man nach dem Weg zu Andreas Gawlik in Niemberg fragt. Im Ortsteil Eismannsdorf in einem Stück Werkhalle, an der weithin sichtbar sein „Notruf“ 0172-363 79 88 prangt, verhilft der Diplom-Restaurator seit seinem Umzug aus Halle im Mai hauptsächlich alten Möbelstücken wieder zu Ansehen. Fehlendes oder locker gewordenes Nussbaumfurnier ist zu ergänzen oder zu verleimen. Von einem alten Standuhrgehäuse zieht er die vergilbte Schelllackschicht mit Alkohol und Stahlwolle ab, um ihm anschließend mit neuen Schelllack wieder zu altem Glanz zu verhelfen. Mehr dazu
01.08.2009

10 Jahre im BdSt LB 08 2009: Ascania Maler GmbH Aschersleben

Von Wandgestaltung bis Autolackierung

Aschersleben.Lederlack ist das neueste Lackierungsangebot, das die Ascania Maler GmbH in Aschersleben ihren Kunden machen kann. Der Autolackiererei, eine Abteilung des Betriebs, steht neuerdings diese Erfindung eines Dessauers zur Verfügung, um Kundenwünsche besonderer Art zu erfüllen. Natürlich werden dort auch täglich Blechschäden an Autos optisch mit Teil- oder Ganzlackierungen beseitigt. Die ISO-Zertifizierung spricht für die Qualität der Arbeit. Doch der größte Teil der Aufträge des 25-Mann-Betriebs – etwa die Hälfte von 1990 - stellen Malerarbeiten im besten Sinne des Wortes dar. Mehr dazu
01.06.2009

10 Jahre im BdSt LB 06 2009: Kunststoff und Stahlbau GmbH

Auch Hochdächer für Wohnmobile

Sangerhausen.Auf dem Hof der K+S Kunststoff und Stahlbau GmbH in Popperode zwischen Wippra und Mansfeld werden Hochdächer für Wohnmobile verladen. Der Bestimmungsort der montagefertigen Baugruppe ist Österreich. „Wir liefern unsere Teile aus Glasfaser verstärktem Kunststoff in viele Länder Europas“, erfahren wir von Kornelia Franke, die sich mit Siegfried Schmidt als gleichberechtigte Geschäftsführerin die Leitung des kleinen Betriebes im Mansfelder Land teilt. Frankreich, die Niederlande und die Schweiz, Ungarn, Österreich , die Slowakei oder auch Tschechien sind Abnehmer. Mehr dazu
01.04.2009

10 Jahre im BdSt LB 04 2009: Ursula Einecke Wolmirstedt

Wolmirstedt. Es ist schon zur Rarität geworden, ein Fachgeschäft für Papier und Schreibwaren.

Ursula Einecke betreibt es seit 33 Jahren schon in der heutigen Fußgängerzone von Wolmirstedt. „Eigentlich hatte ich mit Papierwaren nicht viel im Sinn“, bekennt sie freimütig, waren doch Lederwaren einst ihre Strecke. Schließlich übernahm sie doch die Leitung der Filiale der ehemaligen HO, um sich nach der Wende dort selbständig zu machen. Die Freude an der Arbeit sieht man ihr an. Die meisten Kunden kennt sie persönlich. Sie holen freitags ihre Illustrierte oder Zeitung ab, verweilen einen Moment zu einem kleinen Schwätzchen. Mehr dazu
01.02.2009

10 Jahre im BdSt LB 02 2009: MOL Katalysatortechnik GmbH

Keimfreies Badewasser garantiert

Schkopau/Merseburg. Wer in der russischen Stadt Kasan ein öffentliches Schwimmbad benutzt, vermisst den oft unangenehmen Chlorgeruch heimischer Bäder. Dort braucht man nämlich nicht zu chloren, weil Katalysatoren der MOL Katalysatortechnik aus Schkopau für die Keimfreiheit des Badewassers sorgen. Auch für Krankenhäuser eine interessante Anwendung. „In solchen Bereichen setzen wir nur kleine Katalysatoren ein“, erfahren wir von Dr. Jürgen Koppe, dem Geschäftsführer des Unternehmens im Chemiezentrum Sachsen-Anhalts. „Um Biofilme aus Kühltürmen fernzuhalten, setzen wir bis zu 1,5 Tonnen Katalysatormaterial ein.“ Mehr dazu
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