Bund der Steuerzahler Sachsen-Anhalt e.V. - Neu im Bund der Steuerzahler: Tischlerei Perkampus Halberstadt

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02.03.2011

Neu im Bund der Steuerzahler: Tischlerei Perkampus Halberstadt

Vom Tresen bis zum Einbauschrank
Tischlermeister
Danny Perkampus


Halberstadt. Modern, formschön und übersichtlich präsentiert sich das Mobiliar im Cafe Eli Lenti in Elend. Tischlermeister Perkampus aus Halberstadt hat es getreu seinem Motto „Tischler gestalten Lebensräume“ eingerichtet. Auch das Restaurant „Seeblick“ in Magdeburg trägt die Handschrift des Unternehmens aus dem Vorharz.

Vor fünf Jahren machte sich Danny Perkampus selbständig und übernahm in Halberstadts Altstadt mit einem Mitarbeiter eine leerstehende Tischlerei. 2006 legte er auch erfolgreich seine Meisterprüfung ab, und schon 2008 zog er in eine alte Werkhalle am Rande der Stadt, wo inzwischen fünf Gesellen und ein Auszubildender tätig sind. Stolz ist der junge Meister, dass sein erster Azubi, der bei ihm in die Lehre ging, Bester im Landkreis wurde.

Schon der Umzug belastete den kleinen Betrieb erheblich, da Aufträge trotzdem pünktlich abgearbeitet werden mussten. So kann auch jetzt der Ausbau der neuen Räume nur schrittweise erfolgen.
Zwischen Magdeburg und Goslar wohnen seine Kunden, die Einbauschränke, die Überarbeitung einer alten Holztreppe oder auch einmal ein Schlafzimmer aus massiver Erle bestellen. „Solche Einzelstücke machen besonders Spaß“, bekennt der 30jährige Meister, der dann gern den Hobel mal wieder in die Hand nimmt. Eng arbeitet er mit Architekturbüros zusammen, so dass seine Gesellen z.B. in Magdeburg Olvenstedt bei der Modernisierung von Plattenbauten oder bei der Aufarbeitung alter Türen in Gründerzeit-Gebäuden tätig sind. „Nur wenn die Qualität stimmt, haben wir Chancen auf weitere Zusammenarbeit mit den Architekten“, ist seine Erfahrung.

Er verlangt auch von der öffentlichen Hand Qualitätsarbeit. Die Verschwendung von Steuergeldern ist daher Meister Perkampus ein Dorn im Auge. Er sieht sie in Halberstadt z. B. in der Ausfallstraße nach Wolfenbüttel. Dort wurde jetzt die Fahrbahndecke abgefräst, die vor zwei Jahren erst erneuert worden war. „Da wären andere Straßen viel wichtiger gewesen. Wer gegen Verschwendung angeht, den unterstütze ich“, begründet er seinen Eintritt in den Bund der Steuerzahler.

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