Die Schneesaison hat gerade begonnen, Hauseigentümer, Vermieter und Mieter trifft nun wieder die Räumpflicht. Vielen Steuerzahlern sind das frühe Aufstehen und der Griff zur Schneeschaufel aber zu mühsam, daher beauftragen Sie einen Dritten mit den Räumarbeiten. Nach einem aktuellen Urteil kann der Fiskus an den Kosten für den Winterdienst beteiligt werden. Der Bund der Steuerzahler erklärt die Details. Mehr dazu
Ein Urteil des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg verhilft womöglich vielen Hauseigentümern zu einem satten Steuerbonus. Das Gericht entschied, dass Hauseigentümer die Kosten für den Anschluss an die zentrale Trink- und Abwasseranlage als Handwerkerleistungen geltend machen können. Von diesem Urteil könnten auch andere Steuerzahler profitieren, erklärt der Bund der Steuerzahler. Mehr dazu
Umsatzsteuer-Voranmeldungen und Lohnsteueranmeldungen müssen grundsätzlich elektronisch an das Finanzamt übermittelt werden. Ab dem 1. Januar 2013 verlangt das Finanzamt, dass diese elektronischen Erklärungen auch authentifiziert übermittelt werden. Von dieser Authentifizierungspflicht sind aber bereits die Steuervoranmeldungen für den Monat Dezember 2012 betroffen, da diese erst nach Ablauf des Monats und damit im Jahr 2013 übermittelt werden. Der Bund der Steuerzahler rät, sich rechtzeitig registrieren zu lassen, um Verspätungszuschläge zu vermeiden. Mehr dazu
Der Bund der Steuerzahler begrüßt die Absage des Bundesverfassungsgerichts an eine unbegrenzte Haftungsunion. Das Gericht stellte klar, dass die deutsche Haftungssumme am ESM vorerst auf maximal 190 Mrd. Euro beschränkt bleiben muss. Der ESM als unbegrenzte Bad Bank für kriselnde Eurostaaten ist damit gescheitert. Das ist ein Erfolg für die Steuerzahler. Diese Maßgabe des Bundesverfassungsgerichts darf der Bundestag in Zukunft nicht konterkarieren, indem er - wie in der Vergangenheit mehrfach geschehen - die Haftungssummen einfach ausweitet. Deshalb kommt es darauf an, dass weiterhin die Europapolitik in Deutschland kritisch hinterfragt wird. Mehr dazu
Das Bildungs- und Teilhabepaket für sozial schwache Familien hat sich nach Auffassung des Bundes der Steuerzahler in Sachsen-Anhalt bislang als Reinfall erwiesen. Im vorangegangenen Jahr 2011 stellte der Bund den sachsen-anhaltischen Kommunen zur Förderung von Bildung und pauschal rd. 29,8 Millionen Euro zur Verfügung. Mangels Nachfrage der leistungsberechtigten Familien wurden hiervon indessen lediglich ca. 9,8 Millionen Euro "ausgeschüttet". Die restlichen 20 Millionen Euro verblieben in den Kommunalhaushalten "zur freien Verfügung". Mehr dazu
Das Niedersächsische Finanzgericht hält die Doppelbelastung mit Grunderwerb- und Umsatzsteuer bei Bauerrichtungsleistungen für unzulässig. Nun liegt der Fall dem Bundesfinanzhof vor. Wie andere Bauherren von dem Verfahren vor dem obersten deutschen Steuergericht profitieren können, erklärt der Bund der Steuerzahler.
Hat ein Bauherr zunächst ein Grundstück erworben und schließt er in diesem Zusammenhang kurz danach einen Vertrag über die Errichtung eines Einfamilienhauses ab, kann das Finanzamt die Grunderwerbsteuer nur aus dem Grundstückswert verlangen, entschied das Niedersächsische Finanzgericht (Az.: 7 K 192/09). Mehr dazu
Finanzämter werten verstärkt Rentenbezugsmitteilungen aus
Mit der Neuregelung der Besteuerung der Alterseinkünfte wurde das so genannten Rentenbezugs-mitteilungsverfahren eingeführt. Mittels der Rentenbezugsmitteilungen stehen den Finanzämtern Informationen über alle seit 2005 ausgezahlten Renten zur Verfügung. Damit kennen die Finanzämter die Rentenbezüge von Senioren, nicht nur aus der gesetzlichen Rentenversicherung, sondern auch von privaten Versicherungen oder Versorgungswerken. So können die Finanzämter abschätzen, ob eine Pflicht zur Abgabe einer Steuererklärung, gegebenenfalls rückwirkend bis ins Jahr 2005, besteht. Mehr dazu
Die für dieses Jahr geplante doppelte Einzahlung in den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) in Höhe von insgesamt 8,7 Milliarden Euro wird ein großes Loch in den Bundeshaushalt reißen und die Verschuldung des Bundes noch schneller steigen lassen. Denn hierfür wird ein Nachtragshaushalt fällig.
Die Euro-Länderchefs haben verabredet, den ESM bereits Mitte dieses Jahres zu aktivieren. Dadurch werden die ESM-Mitgliedstaaten gezwungen, schneller die Bareinlage in Höhe von insgesamt 80 Milliarden Euro bereitzustellen.
Doch der dauerhafte ESM ist aus Sicht des Bundes der Steuerzahler rundweg abzulehnen, zumal sich die deutschen Haftungsrisiken durch die bereits beschlossenen Hilfspakete schon jetzt auf bis zu 320 Milliarden Euro summieren. Das entspricht knapp 4.000 Euro potenzielle zusätzliche Staatsschulden pro Kopf. Mehr dazu
Auch wenn der Winter Deutschland noch fest im Griff hat, sehnen bereits viele den Frühling wieder herbei. Dann werden die Tage merklich länger, die Zugvögel kehren zurück und die Frühjahrsblüher zeigen sich in ihrer Pracht. Sodann beginnt auch die Saison im Grünen und viele schmieden Pläne zur Verschönerung ihres Gartens. Sucht der Steuerzahler sich bei der Gartenneu- oder -umgestaltung professionelle Hilfe, beteiligt sich sogar der Fiskus mit einem Steuerbonus daran, erklärt der Bund der Steuerzahler. Zu beachten ist jedoch, dass maximal 20 Prozent der Aufwendungen und ein Höchstbetrag von 1.200 Euro im Jahr als Steuerbonus gewährt werden. Mehr dazu
Seit dem 1. Januar 2012 gilt eine wichtige Änderung beim Kindergeld. Wurde bis einschließlich 2011 für volljährige Kinder Kindergeld nur gezahlt bzw. ein Kinderfreibetrag gewährt, wenn diese noch in (Berufs-)ausbildung waren und ihre eigenen Einkünfte und Bezüge nicht mehr als 8.004 im Jahr Euro betragen haben, gibt es diese Einkommensgrenze nun nicht mehr. Mehr dazu
Bund der Steuerzahler Sachsen-Anhalt rät: Rechtzeitig über steuerliche Änderungen informieren!
Wie alle Jahre wieder müssen sich Steuerzahler auch 2012 auf eine Vielzahl von steuerlichen Änderungen einstellen. Wichtig ist dabei sich rechtzeitig zu informieren, um sich auf die Neuerungen einzustellen und dem Finanzamt nicht unnötig Geld zu schenken. Alles Wissenswerte zu dem Thema erfahren Steuerzahler in dem neuen Ratgeber „Steueränderungen 2012“ des Bundes der Steuerzahler, der die wichtigsten Neuerungen im Steuerrecht leicht verständlich und anhand vieler Beispiele erläutert. Damit lichtet sich auch für Steuerlaien der Steuerdschungel. Mehr dazu
Den Beginn des Jahres sollten alle Unternehmen, Freiberufler und Verbände nutzen, die Aktenschränke von alten Unterlagen zu entlasten.
Dazu sieht die Abgabenordnung zwei wichtige steuerliche Aufbewahrungsfristen vor:
Zehn Jahre lang müssen Bücher, Aufzeichnungen, Inventare, Jahresabschlüsse, Lageberichte, Eröffnungsbilanzen und Buchungsbelege aufgehoben werden. Gleiches gilt für alle Arbeitsanweisungen und Organisationsunterlagen, die diese Belege verständlich machen und erläutern. Folglich können die entsprechenden Unterlagen des Jahres 2001 und früherer Jahre zum 1.1.2012 vernichtet werden.
Sechs Jahre lang müssen empfangene Handels- und Geschäftsbriefe, Geschäftsberichte sowie Unterlagen, die für die Besteuerung wichtig sind, aufgehoben werden. Somit können die entsprechenden Belege des Jahres 2005 und früherer Jahre vernichtet werden. Mehr dazu

