Bund der Steuerzahler Sachsen-Anhalt e.V. - Presse

Presse
05.07.2017

Rentenerhöhung macht 120.000 Rentner erstmals steuerpflichtig

Bund der Steuerzahler fordert einfachere Steuerformulare für Senioren

Zum 01. Juli 2017 wurden die Renten in Westdeutschland um 1,9 Prozent, im Osten um 3,59 Prozent erhöht Nach einer Prognose des Bundesfinanzministeriums werden deshalb für das laufende Jahr ca. 40.000 Senioren erstmals eine Steuererklärung abgeben müssen. Im Jahr 2018 kommen weitere 80.000 Senioren dazu. Allein durch die Rentenerhöhung rechnet der Fiskus für 2017 mit Steuermehreinnahmen von 205 Mio. Euro.

Eine Rentenerhöhung ist deshalb nicht immer nur Grund zur Freude. Rund 120.000 Rentner werden wegen der aktuellen Rentenerhöhung erstmals steuerpflichtig und müssen eine Einkommensteuererklärung abgeben. So könnten ein paar Euro mehr Rente zu einem deutlich höheren Aufwand führen, weil Rentner eine Einkommensteuererklärung abgeben müssen. Mehr dazu

27.06.2017

Diätenautomatismus stoppen

Steigung der Abgeordneten-Diäten begrenzen

Der Bund der Steuerzahler Sachsen-Anhalt kritisiert die automatische Anhebung der Abgeordnetenbezüge und der monatlichen Kostenpauschale zum 01.07.2017. Die monatliche Grundentschädigung steigt von derzeit 6.226,72 Euro auf 6.388,61 Euro, d.h. um stolze 2,6 Prozent. Die Kostenpauschale steigt auf monatlich 1.819,85 Euro.

„Durch die im Jahr 2015 eingeführte automatische Indexierung sollen unangenehme Diskussionen und eine kritische öffentliche Debatte vermieden werden“, äußerte die Vorsitzende des Verbandes Elschner. „Der Steuerzahler und die Öffentlichkeit haben das Recht zu wissen, was mit dem Geld passiert.“ Mehr dazu
23.06.2017

Bund der Steuerzahler zum Bericht des Landesrechnungshofs

„Die historisch höchsten Steuereinnahmen und Ersparnisse aus niedrigen Zinssätzen werden offensichtlich auch in den Kommunen nicht für die dringend notwendigen und nachhaltigen Konsolidierungen genutzt. „Der aktuelle Bericht des Landesrechnungshofes zeigt am Beispiel des Eisstadion- Bau im Wernigeröder Ortsteil Schierke, dass das Geld des Steuerzahlers leider zu oft mit vollen Händen ausgegeben wird und auf die Folgekosten nicht geachtet wird“, so die Vorsitzende des Bundes der Steuerzahler Sachsen-Anhalt, Helga Elschner. Mehr dazu

13.06.2017

Bund der Steuerzahler kritisiert luxuriöses Glitzerschwein

5oo Kilogramm Glaskristall. 100.000 Euro für ein Kunstwerk zu Lasten des Steuerzahlers!

Dies ist das „Superschnitzel der Geldverschwendung“ kritisierte heute die Vorsitzende des Bundes der Steuerzahler Sachsen-Anhalt e.V. Es ist schon fast als schizophren zu bezeichnen, wenn ausgerechnet ein Symbol für einen sparsamen und wirtschaftlichen Umgang mit den Steuergeldern, nämlich ein Sparschwein, für solche „ Kunst am Bau“ missbraucht wird. Mehr dazu
08.06.2017

Spekulationsfrist bei Veräußerung von Ferienimmobilien beachten!

Im Zweifelsfall Einspruch gegen den Steuerbescheid einlegen

Steuerzahler, die eine selbst genutzte Ferienwohnung oder ein Ferienhaus verkaufen,sollten an die Spekulationsfrist denken, rät der Bund der Steuerzahler. Aufgrund eines aktuellen Urteils des Finanzgerichts Köln ist derzeit unklar, ob für private Ferienimmobilien die Spekulationsfrist gilt oder der Gewinn aus dem Verkauf der Ferienimmobilie in jedem Fall steuerfrei bleibt. Mehr dazu
24.05.2017

Schadensersatz wegen Mobbings ist kein Arbeitslohn

Entschädigungen bleiben steuerfrei!

Entschädigungen, die ein Arbeitnehmer von seinem Arbeitgeber wegen Diskriminierung, Mobbings oder sexueller Belastung erhält, sind kein Arbeitslohn und damit steuerfrei. Dies gilt auch, wenn der Arbeitgeber die Diskriminierung bestreitet und sich lediglich in einem gerichtlichen Vergleich zur Zahlung bereit erklärt, so der Bund der Steuerzahler mit Hinweis auf ein aktuelles Urteil des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz. Mehr dazu
11.05.2017

Einladung zum Pressegespräch

Die Steuereinnahmen sind so hoch wie nie, die öffentlichen Kassen quellen über, offensichtlich ist genug Geld da. Da hört es sich fast merkwürdig an, wenn der Bund der Steuerzahler Einsparungen fordert. Mehr dazu

18.04.2017

Dickes Kreuz beim 31. Mai!

Abgabefrist für die Steuererklärung: Für 2017 bleibt es bei diesem Stichtag

Steuerzahler sollten sich Mittwoch, den 31. Mai 2017 im Kalenderjahr dick ankreuzen. Denn bis zu diesem Datum müssen die Steuererklärungen für das Jahr 2016 grundsätzlich beim Finanzamt eingehen. Zwar hat der Gesetzgeber im vergangenen Jahr die Abgabefristen mit dem Steuermodernisierungsgesetz um zwei Monate verlängert, die Regelung gilt aber noch nicht für dieses Jahr! Darauf weist das Bundesfinanzministerium in einem aktuellen Verwaltungsschreiben vom 2. Januar 2017 hin. Erst für die Steuererklärung 2018, die im Jahr 2019 abgegeben wird, gibt es zwei Monate länger Zeit. Mehr dazu
05.04.2017

Benzinkosten absetzbar – Neues zur Firmenwagenbesteuerung

So können Dienstwagenfahrer Steuern sparen!

Wer das Benzin für seinen Dienstwagen aus der privaten Tasche bezahlt, kann Steuern sparen. Anlass ist ein aktuelles Urteil des Bundesfinanzhofs. Darin schlug das Gericht eine ganz neue Linie ein. Bisher berücksichtigte das Finanzamt nur pauschale Nutzungsentgelte steuermindernd, nicht aber individuelle Kraftstoffkosten. Mehr dazu
18.03.2017

Streit um Riester-Zulage für freie Berufe

Freiberufler können sich gegen Zulagenaberkennung wehren!

Mitglieder von berufsständigen Versorgungswerken sollten sich wehren, wenn ihnen die Riester-Zulage gestrichen wird. Betroffen sind Berufsgruppen wie Rechtsanwälte,Steuerberater, Ärzte oder Architekten. Nach bisheriger Rechtsauslegung haben diese Berufsgruppen grundsätzlich keinen Anspruch auf die Riester-Zulage. Eine Ausnahme besteht nur für den Fall, dass der Ehegatte zum begünstigten Personenkreis gehört, der Partner also etwa in der Deutschen Rentenversicherung pflichtversichert ist. Dann gilt auch das Versorgungswerkmitglied als zulagenberechtigt. Ein Rechtsanwalt wehrt sich gegen diese Benachteiligung der freien Berufe und hat Verfassungsbeschwerde eingelegt. Mehr dazu
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