Bund der Steuerzahler Sachsen-Anhalt e.V. - Schwarzbuchfall über Luxus „Dienstreise“ veröffentlicht

Schwarzbücher
14.11.2017

Schwarzbuchfall über Luxus „Dienstreise“ veröffentlicht


Cristine Lietz, pixelio.de
Der Bund der Steuerzahler Sachsen-Anhalt e.V. hat die im Oktober 2017 stattgefundene Luxus-„Dienstreise“ des Finanzministers in die USA zum Anlass genommen, einen neuen Schwarzbuchfall auf der Homepage sowie unter schwarzbuch.de zu veröffentlichen.

Obwohl das nächste Schwarzbuch erst 2018 erscheint, ist dieser Fall für den Verband wegen der Herangehensweise und des fehlenden Unrechtsbewusstsein des Finanzministers äußerst kritikwürdig. Deshalb erfolgt auch eine Veröffentlichung außer der Reihe.


„Froh schlägt das Herz im Reisekittel, vorausgesetzt man hat die Mittel“, so schrieb schon Wilhelm Busch in seiner Bildergeschichte zum Maler Klecksel im Jahr 1884. Dies wird sich wohl auch der Finanzminister des kleinen Landes Sachsen-Anhalt gedacht haben, als er kürzlich die Gelegenheit hatte groß rauszukommen.- So beginnt der Beitrag über die „anrüchige“ Reise auf Kosten des Steuerzahlers.
DER BUND DER STEUERZAHLER MEINT

Die Selbstbedienungsmentalität muss ein Ende haben. Es ist unverständlich, dass ausgerechnet der Finanzminister offensichtlich überhaupt kein Unrechtsbewusstsein im Umgang mit den anvertrauten Steuergeldern hat. Prädikat: unglaubwürdig!

Die ehemalige Büroleiterin hat dem Finanzminister mit dem Teilverzicht auf Reisekostenerstattung für die Dienstreise noch einen letzten Dienst erwiesen. Am falschen Vorgehen des Ministers und derjenigen, die die Genehmigung für die Dienstreise erteilt haben, ändert dies nichts – leider zu Lasten des Steuerzahlers.

Den vollständigen Fall können Sie unter www.steuerzahler-sachsen-anhalt.de sowie unter www.schwarzbuch.de aufrufen.
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