Bund der Steuerzahler Sachsen-Anhalt e.V. - Aktuelles

Aktuelles
13.03.2017

Streit um Riester-Zulage für freie Berufe


Dr. Klaus-Uwe Gerhardt | pixelio.de
Freiberufler können sich gegen Zulagenaberkennung wehren!

Mitglieder von berufsständigen Versorgungswerken sollten sich wehren, wenn ihnen die Riester-Zulage gestrichen wird. Betroffen sind Berufsgruppen wie Rechtsanwälte, Steuerberater, Ärzte oder Architekten. Nach bisheriger Rechtsauslegung haben diese Berufsgruppen grundsätzlich keinen Anspruch auf die Riester-Zulage. Eine Ausnahme besteht nur für den Fall, dass der Ehegatte zum begünstigten Personenkreis gehört, der Partner also etwa in der Deutschen Rentenversicherung pflichtversichert ist. Dann gilt auch das Versorgungswerkmitglied als zulagenberechtigt. Ein Rechtsanwalt wehrt sich gegen diese Benachteiligung der freien Berufe und hat Verfassungsbeschwerde eingelegt. Mehr dazu
23.02.2017

Haushaltskonsolidierung bleibt auf der Strecke

„Kinder haften für ihre Eltern!“

Nach Abschluss der Haushaltsberatungen im Finanzausschuss des Landtages stellt die Vorsitzende des Bundes der Steuerzahler Sachsen-Anhalt e.V. Helga Elschner fest: „Das Ergebnis der parlamentarischen Beratungen zum Landeshaushalt 2017/2018 ist in höchstem Maße enttäuschend. Die Spielräume, die sich mit dem positiven Haushaltsabschluss 2016 und den sprudelnden Steuereinnahmen eröffnet haben, werden nicht für die notwendige Konsolidierung oder Vorsorge genutzt. Die Finanzpolitik des Landes ist unsolide und unseriös geworden und belastet die kommenden Generationen. Einsparungen finden nicht statt.“ Mehr dazu
22.02.2017

Senioren und Steuern

Ratgeber „Senioren und Steuern“ hilft Senioren beim Steuern sparen

Wer glaubt, als Rentner nichts mehr mit dem Finanzamt zu tun zu haben, befindet sich immer häufiger im Irrtum. Vielmehr müssen immer mehr Rentner eine Einkommensteuererklärung abgeben. Denn das Finanzamt kann genau prüfen, welche Einkünfte Rentner aus gesetzlichen Renten, Privatrenten oder betrieblichen Renten erzielen. Fallen zusätzliche Einkünfte wie zum Beispiel Mieteinnahmen an, kann schnell eine Verpflichtung zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung entstehen. Mehr dazu
19.01.2017

Sachsen-Anhalt - Solide Finanzpolitik nicht in Sicht


M. Großmann | pixelio.de
Analyse und Handlungsempfehlungen zum Doppelhaushalt 2017/2018 des Landes Sachsen-Anhalt

Am 18.01.2017 wurde eine 15 Seiten umfassende Analyse des Doppelhaushaltes 2017/2018 zusammen mit Bewertungen und Forderungen des Bundes der Steuerzahler Sachsen-Anhalt e.V. an die Landtagsabgeordneten im Finanzausschuss versandt. Das Ergebnis der Analyse: Eine solide Finanzpolitik ist nicht in Sicht.

Die Vorsitzende Helga Elschner dazu: „Die Einnahmen werden teilweise unseriös veranschlagt und schöngerechnet. Bei den Ausgaben wird nicht gespart. Besonders gravierend sind die Versäumnisse im Personalbereich sowie die Aufwüchse in den Ministerien.“

Es wird gefordert, dass die Abgeordneten im Verlauf der gerade stattfindenden Beratungen des Finanzausschusses den Mut und die Kraft haben, Veränderungen hin zu einer größeren Schuldentilgung und Haushaltsvorsorge durch eine Reduzierung der Ausgaben vorzunehmen.

Die vollständige Analyse kann hier als PDF heruntergeladen werden.
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