Bund der Steuerzahler Sachsen-Anhalt e.V. - Aktuelles

Aktuelles
24.08.2016

Steuern senken! Schulden abbauen!

BdSt zum aktuellen Finanzierungsüberschuss des Staats

ulrich grasberger / pixelio.de
Wie bereits im Vorjahr kann der Staat zur Halbjahresbilanz einen satten Überschuss ausweisen, wie das Statistische Bundesamt heute mitteilte. Derzeit übersteigen die Einnahmen die Ausgaben um 18,5 Milliarden Euro. Das entspricht nahezu dem jährlichen Steueraufkommen aus dem bei den Bürgern verhassten Solidaritätszuschlag.

Dieses Ergebnis ist ein eindeutiger Auftrag an die Politik. Reiner Holznagel, Präsident des Bundes der Steuerzahler: „Den Überschuss haben die Bürger und Betriebe erwirtschaftet, indem sie kräftig Steuern und Abgaben gezahlt haben. Es ist daher höchste Zeit für spürbare Steuerentlastungen. Dass diese auch finanzierbar sind, ohne an der Schuldenbremse zu rütteln, belegen die Überschuss-Zahlen. Bund, Länder und Kommunen haben prall gefüllte Kassen. Ein Teil davon muss jetzt an die Bürger zurückgegeben werden. Ein richtiges Signal wäre etwa die Abschaffung des Solidaritätszuschlags.“

Ebenso darf der Staat den Abbau des Schuldenbergs nicht aus den Augen verlieren. Noch immer sind Bund, Länder und Kommunen mit mehr als 2.000 Milliarden Euro verschuldet. „Das weiterhin extrem niedrige Zinsniveau und die dadurch sinkenden Zinslasten bieten viel Spielraum, um strukturelle Haushaltsverbesserungen anzupacken. Dazu müssen Altschulden abgebaut und auch überhöhte Ausgaben reduziert werden. Dadurch können in den öffentlichen Haushalten finanzielle Spielräume gesichert werden – bei gleichzeitiger Entlastung der Bürger. Die Prioritäten muss die Politik jetzt anpacken!“, so Holznagel abschließend.
29.07.2016

Familie und Steuern

Die aktualisierte 5. Auflage unserer Broschüre "Familie und Steuern" ist erschienen.

Das deutsche Steuerrecht mit seiner Vielzahl an Gesetzen und Verordnungen zur Familienbesteuerung irritiert selbst Fachleute. Das nötige Grundwissen und viele wertvolle Tipps zu der Thematik bietet unser Ratgeber.

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11.07.2016

Steuerzahlergedenktag 2016

Zum Steuerzahlergedenktag am 12. Juli fordert der Bund der Steuerzahler spürbare Entlastungen


Von jedem verdienten Euro bleiben nur 47,1 Cent

Rein rechnerisch arbeitet jeder Steuerzahler erst ab dem 12. Juli 2016, 14.44 Uhr für seinen eigenen Geldbeutel! Das zeigen die Berechnungen zum jährlich ausgerufenen Steuerzahlergedenktag des Bundes der Steuerzahler. Das gesamte Einkommen, das Steuer- und Beitragszahler vor diesem Datum erwirtschaftet haben, wurde rein rechnerisch an den Staat abgeführt. Somit bleiben von jedem verdienten Euro nur 47,1 Cent. 52,9 Cent kassiert der Staat durch Steuern und Abgaben. Im Jahr 2015 lag die Belastung etwas niedriger. 47,6 Cent blieben von jedem verdienten Euro in der eigenen Tasche.

Auch im internationalen Vergleich steht Deutschland schlecht da. Die Belastungen für Familien und Singles sind bei uns besonders hoch und finanzielle Entlastungen lassen bisher auf sich warten. Schließlich müssen von den verbleibenden 47,1 Cent noch weitere Gebühren für Müll, Wasser und Abwasser gezahlt werden, aber auch die private Altersvorsorge. Viele Bürger haben zu Recht das Gefühl, ihnen bleibt immer weniger Geld zum Leben.

Deshalb fordert der BdSt die Bundesregierung auf, endlich finanzielle Entlastungen zu beschließen.

Das neue „Belastungsbarometer 2016“ des Bundes der Steuerzahler zeigt die Belastungen der Bürger in Deutschland auf und formuliert konkrete Lösungsvorschläge. Dabei veranschaulichen Grafiken und Berechnungen die hohen Belastungen, sowie die positiven Auswirkungen von Steuersenkungen.

Das „Belastungsbarometer 2016“ hier herunterladen oder für
nähere Informationen unter www.belastungsstopp.de nachschauen.
06.07.2016

Diätenautomatismus stoppen

Ausgabendisziplin gilt auch für Abgeordnete

Der Bund der Steuerzahler Sachsen-Anhalt kritisiert die automatische Anhebung der Abgeordnetenbezüge im Landtag, von 5.975,74 Euro auf stolze 6.226,72 Euro pro Monat. Zudem fordert der Verein die Wiedereinführung der Diätenkommission. „Durch die automatische Erhöhung wird die Diätenerhöhung aus der öffentlichen Debatte gezogen. Es ist zwar bequem sich nicht rechtfertigen zu müssen, aber der Unmut in der Bevölkerung wird nicht kleiner.“, so die Vorsitzende Elschner. Mehr dazu
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Staatsverschuldung in Sachsen-Anhalt
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